Es gibt Bücher die liest man und vergießt Sie, es gibt Bücher an die man noch Jahre später denkt und es gibt Bücher die das Leben verändern. So hochgestochen es klingen mag, die Tagebücher von Max Frisch sind Solche. Natürlich kann man sich fragen, was Max Frisch mit Neuer Deutscher Literatur zu tun hat und ich argumentiere so: Die Tagebücher sind aktueller denn je. Vor allem für uns als „Kriesen-Generation“ tun die Bücher gut. Es scheint als ob Max Frisch, obwohl er von sich spricht, für uns schreibt. Vor allem bestimmte Auszüge wird man wieder und wieder lesen. Die Bücher sind Lebensberater ohne dies seinRead More →

Hey Bernhardino bin heute aufgewacht und hatte so eine Idee:   Wie wäre es, wenn wir mal wieder auf ein Festival fahren. Nur wir beide. Einfach mal wieder Spaß haben, Blödsinn machen und Zeit miteinander verbringen. Es gäbe zwei Festivals die sich anbieten. Das Highfield bei den Ossikeulen und das Frequency bei den Ösis. Ich wäre da eher für den Osten. Erstens will auch mal was von dem Soli zurück und außerdem geht im Osten die Sonne auf. Außerdem können wir da auch Bötchen fahren und Schwimmen gehen.   Administratives: Wir bräuchten natürlich einen tauglichen Festivalcamper. Da wir aber nur zu Zweit sind, muss derRead More →

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren – er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin.Read More →

Da warten wir alle so lange auf Daniel Kehlmanns neuen Roman und dann heißt es auf einmal: „ein Roman in neun Geschichten“ Was zu Hölle meint er damit, sind es neun Kurzgeschichten, Episoden oder Kapitel? Irgendwie ist es alles zusammen: Neun kurze Geschichten, die als Episoden einen Roman ergeben. Mutig von Kehlmann so etwas zu versuchen, immerhin hätte es noch ein paar geschichtliche Gestalten gegeben, die das Zeug zu einer Romanfigur haben. Verkauft hätten sich die Bücher sowieso. Da ich aber schon als keines Kind auf mutige Leute stand, bin ich auch heute noch Feuer und Flamme für unkonventionelle Schritte. Daniel, du hast alles richtigRead More →