
Dorothee Elmiger schreibt, als würde sie ein Fenster kippen und zugleich den Wind bitten, die Möbel umzustellen. „Die Holländerinnen“ ist kein Roman, der sich brav an eine Straße hält; es ist ein Gewebe aus Rinnsalen und Stromschnellen, ein Text, der nach Herkunft, Begehren und Erzählbarkeit tastet – und dabei immer wieder die eigene Sprache unterwandert.…